Nach zehn Jahren kehrt William erstmals wieder in sein provinzielles Elternhaus zurück. Der Grund: Seine Schwester heiratet. Kaum in seiner alten Heimat angekommen, erinnert sich William an seine unschöne Kindheit, seine Jugend als fettleibiger Junge, der zwar - als Geschenk der Mutter - die körperliche Liebe erfährt, sich aber eindeutig zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt und seine Homosexualität in der Provinz nicht ausleben kann...

Die kleine kanadische Produktion überrascht durch einige skurrile Einfälle, vermischt geschickt Vergangenheit und Gegenwart und erzählt zwischen Tragödie und Komödie eine ungeschminkte Geschichte von echten Menschen. Es stellt sich nur die Frage, warum man in der Synchronisation die Blumennamen nicht übersetzt hat. Aber das ist wirklich nebensächlich.