Sarah Erdmann hat sich mit dem einige Jahre älteren Manfred Roth verlobt. Aber Liebe ist niemals Nehmen, allenfalls nicht vorbehaltloses Geben. Sie kann erhalten wie auch zerstören, besonders, wenn man sie mit dem Begriff "Affenliebe" umschreiben kann. Die Handhabung dieses Überliebesbegriffes gestattet die Skala von gut gemeinter bis zur nur noch zerstörenden Liebe. Die Liebenden glauben, eine Insel erreicht zu haben. Sie stehen aber im Beruf, in ihrer Umgebung und besonders in ihrer Familie. Sarah Erdmann und Manfred Roth müssen dies bitter erfahren. Nur sind es bei ihnen - wie so oft - keine materiellen Gründe. Sarah Erdmann ist fest entschlossen, Manfred zu heiraten, obwohl sie über seine Vergangenheit und sein Elternhaus einiges weiß. Die ablehnende Haltung ihrer jüngeren Schwester Jane und auch ihrer Freundin Petra kümmern sie dabei ebenso wenig wie die Kunde vom Selbstmord von Manfreds Vater und die Schrulligkeit seiner Mutter, die strikt gegen die Verehelichung ihres Sohnes kämpft. Anders ergeht es Klara Erdmann, Sarahs Mutter. Als sie mit Frau Roth zusammentrifft und per Zufall ein älteres Mädchen namens Sonja kennen lernt, das auch einmal mit Manfred befreundet war und so manches darüber erzählt, schöpft Klara Verdacht, dass doch nicht alles im Hause Roth eitel Sonnenschein ist.