Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird Mexiko von Revolutionskämpfen erschüttert. Nach einem Zugüberfall schließt sich der Amerikaner Bill Tate einer Gruppe Aufständischer an, die von dem Banditen El Chuncho geleitet wird. Gemeinsam wollen beide Männer ihre von der Armee erbeuteten Waffen an den Rebellenführer General Elias verkaufen und schließen nach anfänglichem Misstrauen bald einen freundschaftlichen Pakt. Doch während El Chuncho, der nur noch von finanziellen Interessen geleitet wurde, langsam den wahren Geist der Revolution wieder entdeckt, verfolgt Bill Tate seine ganz eigenen Pläne ...

Der im gleichen Jahr wie "Django" entstandene Klassiker des Italowesterns wurde von dem späteren Politthriller-Spezialisten Damiano Damiani sehr brutal und zynisch, mit vielen Schießereien und jede Menge Leichen inszeniert. Damiani, der sich stets dagegen wehrte, das "Töte Amigo" als herkömmlicher Western angesehen wurde, verstand sein Werk vor allem auch als Kommentar auf US-amerikanische Interventionen in Lateinamerika, womit er als Archetyp des sogenannten Revolutionswestern angesehen werden kann.

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