Seit fünf Jahren lebt Zhou, ein 30-jähriger Chinese, in Tokio und betreibt hier ein "Konsultationsbüro für Ausländer". Hinter dieser Fassade verbirgt sich eine Firma, die darauf spezialisiert ist, heißes Diebesgut zu verhökern, Pässe zu fälschen und Scheinehen zu organisieren. Obwohl das Geschäft boomt, ist Zhou unzufrieden. Derweil sucht der Maler Kazuo, der lange in New York gelebt hat, nach seiner Ex- Freundin Yoko. Dritter im Bunde ist Ali, der sein bequemes, luxuriöses Leben in Pakistan aufgegeben hat. Auch Kyoko sucht jemanden. Den Mann ihrer Schwester...

Zhou, Kazuo, Ali, Kyoko und Yoko versuchen alle auf ihre Weise, in der unmenschlichen Umgebung der Großstadt zu überleben. So wird die japanische Finanzmetropole aus ihrer Sicht und mit der Hoffnung auf ein besseres Leben geschildert. Hawana Yukinari zeigt hier ein hypermodernes Tokio und erzählt dabei zugleich von dem Lebensgefühl, den Träumen und Ängsten einer Generation um die 30. "Tokyo Skin" wurde 1996 auf vielen Festivals gezeigt, u.a. auf dem Internationalen Filmfestival in Rotterdam, dem 32. Pessaro Film Festival in Italien, dem Rio-Cine Festival, dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg, dem Melbourne Filmfestival und dem Oursense Filmfestival in Spanien. Beim Fukuika Asian Filmfestival gewann "Tokyo Skin" 1996 den Jury-Spezialpreis.