In den 1960er Jahren wurde Vera Gräfin von Lehndorff als Veruschka zum ersten international gefeierten Supermodel. Bereits im Alter von 20 Jahren posierte sie in Art-Performances von Salvador Dalí, spielt in Michelangelo Antonionis "Blow Up" mit und arbeitete regelmäßig mit Diana Vreeland für "American Vogue". Sie stand Model für Irving Penn, Helmut Newton, Richard Avedon und viele andere. Es war ein Aufstieg in die Crème de la crème der Kunst- und Modewelt.

Paul Morrissey und Bernd Böhm zeigen den ungewöhnlichen Lebensweg von Veruschka, die neben Twiggy und Jean Shrimpton eines der höchst bezahltesten Models der Welt war. Nach ihrer Modelkarriere wurde von Lehndorff selbst immer mehr zur emanzipierten Künstlerin, die mit Fotoapparat und Videokamera arbeitete. Zusammen mit Holger Trülzsch widmete sie sich dem Bodypainting, ihre Körperkunstarbeiten "Transfigurations" entstanden. Heute sind ihre Werke in renommierten Museen für moderne Kunst, wie dem Musée National d'Art Moderne und dem Centre Georges Pompidou in Paris oder dem Art Institute of Chicago, zu sehen.

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