Der Teenager Valentin ist durch einen Skiunfall querschnittsgelähmt ist und muss im Rollstuhl sitzen, am liebsten ergeht er sich in Selbstmitleid. Sein Leben ändert sich komplett und schließlich wird er in einer Klinik für Behinderte untergebracht. Dort kann er mit den Leidensgenossen wenig anfangen und begegnet ihnen nur mit Zynismus. Dann aber findet er Gefallen an der Pflegerin Mira. Die ist dummerweise vergeben. Erst jetzt erkennt Valentin, dass die Hoffnung zuletzt stirbt ...

Eines vorweg: diese Story ist ziemlich langweilig, zäh und zudem nicht sonderlich professionell inszeniert. Die Frage, ob Behinderte erst einen Raubüberfall machen müssen, um ernst genommen zu werden, ist zwar eine berechtigte, wird aber leider von dem Regieduo Oliver Paulus und Stefan Hillebrand viel zu unspannend erzählt. Der sich selbst bemitleidende Protagonist ist derart unsympathisch, dass man sich seinen Zynismus nicht lange anhören möchte und die Geschichte über eine unmögliche Liebe bald mehr nervt als interessiert.

Foto: Camino