Mit Anfang 20 hat David (Miles Teller) bereits einige finanzielle Bruchlandungen hingelegt, und obwohl er bald Vater wird, ist eine Besserung nicht in Sicht. Da kommt ihm sein alter Kumpel Efraim (Jonah Hill) gerade recht, der mit seiner kleinen Firma Waffen im Internet verkauft.

Zufällig hat dieser erfahren, dass die US-Regierung im World Wide Web nun auch Waffendeals anbietet, um kleinen Unternehmern eine Chance zu geben. Da die beiden dem Pentagon ein unschlagbar günstiges Angebot machen, sind sie bald dick im Geschäft. Doch damit geraten sie auch an jede Menge zwielichtige Gestalten.

Aberwitzig und wahr

Unglaublich klingt die Geschichte, die Regisseur Todd Phillips auf die Leinwand bringt. Doch so schräg die Komödie auch ist, so wahr ist sie auch. Passiert ist das den beiden Jungunternehmern Efraim Diveroli und David Packouz mit ihrem Waffenhandel-Unternehmen AEY, die Anfang 2007 einen Deal über 298 Millionen Dollar mit der US-Regierung an Land zogen.

Ihr Auftrag war es, die verbündete Afghanische Nationalarmee für den Krieg gegen den Terror mit Waffen und Munition zu versorgen. Allerdings wurden Diveroli und Packouz später wegen Missachtung der Vertragsbedingungen angeklagt und verurteilt.

2011 veröffentlichte der Journalist Guy Larson im "Rolling Stone" diese unglaubliche Geschichte. Inzwischen hat er sie auch ausführlich in einem Buch mit dem Titel "Arms and the Dudes" niedergeschrieben, das im Sommer 2015 auf den amerikanischen Markt kam.