Nachdem eine unerklärliche Seuche einen Großteil der Amerikaner in Zombies verwandelt hat, versuchen sich die Überlebenden vor den wandelnden Toten, denen es permanent nach menschlichem Blut gelüstet, zu verstecken. Viele haben sich in einer Stadt verschanzt. Doch genau dies wissen die Zombies und machen sich bald daran die Stadt zu erobern. Unter den Zombies befindet sich auch R, der auf das Mädchen Julie trifft, als es von seinen Artgenossen angegriffen wird. R kann sie vor den Zugriffen der anderen retten und versteckt sie in einem Flugzeugwrack. Julie merkt schnell, dass R anders ist als die übrigen Zombies. Denn er hatte sich auf den Verzehr von Gehirnen spezialisiert, dadurch auch die Erinnerungen der Opfer in sich aufgenommen und wieder Gefühle entwickelt. Der Beginn einer kuriosen Liebesgeschichte ...

Und wieder wird eine Geschichte über eine unmögliche Liebe erzählt. Diesmal also nicht zwischen Vampir und Mensch wie in den "Twilight - Biss zum Morgengrauen"-Quark-Streifen, sondern zwischen Zombie und Mensch. Regisseur Jonathan Levine hat aber diese Variante weniger kitschig gestaltet, sondern sich offenbar mehr an Werken wie der starken Serie "Walking Dead" orientiert. Das ist zwar über weite Strecken dennoch eine unfassbar dämliche Geschichte, macht aber dennoch in all ihrer Verrücktheit stellenweise richtig Spaß. Übrigens: Wen wundert es, dass ebenfalls 2013 mit "Seelen" eine weitere ähnlich gelagerte Geschichte in die Kinos kommt, bei dem die Vorlage wie bei der "Twilight"-Saga ebenfalls von der Erfolgsautorin Stephenie Meyer stammt.

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