Der kleine Wikingerjunge Wickie erlebt in seinem Heimatdorf, in dem sein Vater Halvar der Chef ist, stets aufregende Abenteuer. Wickie ist weniger aufbrausend als sein Vater und denkt lieber nach, bevor er handelt. Als dann das Dorf von fiesen Widersachern überfallen wird und alle Kinder bis auf Wickie entführt werden, hissen die Mannen um Halvar die Segel, um die Kinder zurück zu holen. Mit an Bord: der kleine Wickie, dessen Gerissenheit alsbald gefragt ist ...

Ohne die nervigen Blödeleien der anderen Bully-Filme hält sich Regisseur Michael Herbig – seine Gastrolle hätte er sich auch sparen können - diesmal relativ genau an der Wickie und die starken Männerserie und inszenierte einen gut gemachten, kindgerechten Abenteuerfilm mit vielen visuellen Einfällen, sympathischen Charakteren, fiesen Bösewichtern und einer naiven, für Kinder aber sicherlich fesselnden Geschichte. Viele der Figuren wirken wie aus der 78-teiligen Zeichentrickserie entsprungen und einige Momente erinnern nicht von ungefähr an Piratenfilme wie "Fluch der Karibik" oder "Die Schatzinsel". Insgesamt ein lebendiger Comic, der durchaus familientauglich ist.

Foto: Constantin