Drei Lebensläufe, die sich durch Arbeitslosigkeit kreuzen: Da ist der verheiratete, aber von Frau und Tochter getrennt lebende Polierer Joachim,die junge Ärztin im Praktikum Kerstin und die allein erziehende Mutter Tonja, die zudem Ausländerin ist. Sie alle müssen lernen,mit der neuen Situation zurechtzukommen: Es entstehen absurde Situationen beim Arbeitsamt und bei den vielen sogenannten "Minijobs", mit denen sich die Protagonisten "über Wasser halten" wollen - konterkariert von tragischen Szenen,wenn die finanzielle Not unerträglich wird...

Ein Drama voller schwarzen Humors von Holger Borggrefe. Der geborene Bonner studierte zunächst visuelle Kommunikation in Kassel, bevor er von 1994-1996 als Schüler von Hark Bohm in Hamburg eingeschrieben war. Seit 1996 ist er als Regisseur und Drhebuchautor tätig. Mit der Low-Budget-Produktion "Willkommen im Club" gibt Borggrefe sein Langfilm-Regiedebüt, in dem alle Darsteller auf ihre Gage verzichteten. Gedreht wurde an Originalorten und in Privatwohnungen, die kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

Foto: Stehwiederauf