Peter Jordan

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Peter Jordan als "Tatort"-Ermittler Uwe Kohnau
Fotoquelle: NDR/Georges Pauly
Peter Jordan
Dortmund, Deutschland
Sternzeichen: Steinbock

Der 1967 in Dortmund geborene Schauspieler absolvierte seine Theaterausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater der Hansestadt Hamburg. Sein Name ist dem deutschen Fernsehzuschauer noch nicht allzu bekannt. Doch im Jahr 2008 begeisterte Peter Jordan Publikum wie Kritiker als Kommissar Uwe Kohnau neben Mehmet Kurtulus im Tatort "Tatort - Auf der Sonnenseite". Seine Karriere begann er allerdings im Theater: Die ersten eigenständigen Schritte auf den Brettern, die die Welt bedeuten, tat der sympathische Bühnenkünstler 1994 am Volkstheater in Rostock. Der Beginn einer leidenschaftlichen Spielzeit.

Kurz danach ging es in den Ruhrpott. Fünf lange Jahre fand er am Schauspielhaus Bochum sein zu Hause. Dort brillierte er unter der Anleitung des Theaterregisseurs Jürgen Kruse als Nick in "Wer hat Angst vor Virginia Wolf?" und gab den Ferdinand - Sohn des Königs von Neapel - in Shakespeares "Der Sturm". Mit Dimiter Gotscheff inszenierte er Kleists "Der zerbrochene Krug" und stand als Edelmann Orlando in dem Stück "Wie es euch gefällt" auf der Bühne.

Doch im Millenium-Jahr 2000 zog es Peter Jordan zurück nach Hamburg. Seine Wahlheimat. Seine Perle. Die kommenden acht Jahre war er Protagonist des Thalia Theaters nahe der Binnenalster im Herzen der Hansestadt. Thalia, die Muse der komischen Dichtung und Unterhaltung. Das passt zu dem Mann, der sich selbst einen Komödianten nennt. Übersprudelnd, agil und pointensicher ist er dem Theaterpublikum bekannt. Ein Schauspieler mit Haut und Haaren. So erweckte er den Hamlet in Shakespeares gleichnamigen Stück wieder zum Leben und verzweifelte als König Peter in Büchners "Leonce und Lena" an seinem Sohn, dem romantischen Müßiggänger. Unter der Regie von Leander Haußmann sowie Stephan Kimmig überzeugte er in den Stücken "Der eingebildete Kranke" und "Die Buddenbrocks", als Christian Buddenbrock.

Parallel zur Theaterarbeit steht der Mann mit den vielen Gesichtern seit 1999 für Film und Fernsehen vor der Kamera und machte sich auch außerhalb der Schauspielhäuser einen Namen. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er in der ARD-Produktion "Großstadtrevier". Es folgten diverse Rollen in TV-Produktionen: "Bella Block" (2002), "Doppelter Einsatz" (2005), "Soko Köln" (2008), "Weihnachten im September" sowie "Der Mann im Strom" mit Jan Fedder.

Erste "Erfolgsluft" schnupperte er 2005, als der Kurzfilm "Ausreisser" für den Oscar nominiert wird. Jordan übernimmt in diesem Drama die Rolle des Architekten Walter, dem sich der sechsjährige Yuri als sein Sohn vorstellt. Doch Walter weiß nichts von einem Sohn und fällt aus allen Wolken. Zur Verleihung der goldenen Statue reiste der Schauspieler nach Los Angeles und erlebte die Oscarnacht hautnah. "Ein tolles Gefühl", staunte er. Bereits im Jahr 2003 verlieh man ihm den Darstellerpreis der Akademie der Künste in Berlin. Da will es nicht recht passen, wenn er in einem Interview mit der "Welt" sagt: "Den Komödianten liebt das Publikum. Die Preise bekommen andere."

Der Sprung auf die große Leinwand gelang Paul Jordan 2002 unter der Regie von Faith Akin. "Solino" lautet der klangvolle Titel und erzählt die Geschichte einer italienischen Auswandererfamilie in den frühen 1960er Jahren, in der Jordan eine zwar kleine, aber feine Rolle als Mann an der Bushaltestelle hatte. Seine Präsenz auf der Kinoleinwand baute er durch das Mitwirken in der Komödie "Die Schimmelreiter" (2008) und die Produktion "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe", die auf dem gleichnamigen Roman des Filmkritikers Gernot Gricksch basiert, aus. Aufmerksamkeit wurde ihm auch durch das Projekt "Deutschland 09 - Krankes Haus" zuteil. In 13 Kurzfilmen stellen Kino-Regisseure ihre Sicht der gesellschaftlichen und politischen Situation des heutigen Deutschlands eindrucksvoll dar - und Jordan zeigt sein großes Talent. Wie so oft.

Im März 2011 führte der Schauspieler erstmals selbst Regie: Er brachte den spannenden Shakespeare-Stoff "Macbeth" in einer Heiner-Müller-Bearbeitung auf die Bühne des Dortmunder Schauspiels auf die Bühne.

Die weiteren "Tatort"-Fälle: "Tatort - Häuserkampf" (2009), "Tatort - Vergissmeinnicht", "Tatort - Leben gegen Leben" (beide 2010), "Tatort - Der Weg ins Paradies" (2011), "Tatort - Die Ballade von Cenk und Valerie" (2012) . Weitere Filme und Serien mit Paul Jordan: "Das verflixte 17. Jahr" (2001), "Donna Leon - Nobiltá" (2002), "Himmelfahrt" (2003), "Adam und Eva", "Adelheid und ihre Mörder - Zu tot um schön zu sein", "Das Konto" (alle 2003), "Freundschaft mit Herz - Von Leben und Tod", "Das Duo - Falsche Träume" (beide 2004), "Zwei Wochen für uns", "Dow-Jane-Index", "Der Dicke - Kunstfehler", "Willkommen im Club" (alle 2005), "Die Sitte", "Die Frau am Ende der Straße", "Mein alter Freund Fritz" (alle 2006), "GG 19", "Beim nächsten Kind wird alles anders", "Doktor Martin - Sturm im Wasserglas", "Underdogs", "Was, wenn der Tod uns scheidet?", "Commissario Laurenti - Tod auf der Warteliste" (alle 2007), "Champagner kann nicht schaden", "Nachtschicht - Ich habe Angst", "Chiko", "Küss mich, wenn es Liebe ist", "Notruf Hafenkante", "Die Gerichtsmedizinerin", "Maria Stuart", "Die Anwälte - Selbstjustiz", "The International", "Dorfpunks" (alle 2008), "Ki.Ka-Krimi.de", "Soul Kitchen" (beide 2009), "Ein Schnitzel für drei" (2010), "Das Ende einer Maus ist der Anfang einer Katze", "Mein Vater, seine Freunde und das ganz schnelle Geld" (2011), "Die Kirche bleibt im Dorf", "Polizeiruf 110 - Fieber" (beide 2012), "Bloch - Das Labyrinth", "Buddy" (beide 2013).

 


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