Dement, aber noch gut zu Fuß: Monica Bleibtreu mit 
Willem Menne

Was, wenn der Tod uns scheidet?

KINOSTART: 28.09.2007 • Tragikomödie • Deutschland (2007) • 100 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Til døden os skiller
Produktionsdatum
2007
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
100 Minuten

Diese Frage stellen sich sieben Menschen in einem Krankenhaus, die in einer Nacht mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert werden. So auch Sophie, die mit einem Schwächeanfall ins Krankenhaus eingeliefert wird. Seit kurzem ist ihr andauernd schlecht und sie hat Kopfschmerzen, so dass sie fürchtet, wieder schwanger zu sein. Und nun wird bei ihr ein Gehirntumor festgestellt. Ihr Mann Joachim ist nie da, die drei gemeinsamen Söhne verbrauchen ihre ganze Energie. Sie stürzt sich in eine Affäre mit dem Arzt Paul Wolff, um sich wieder lebendig zu fühlen. Joachim ist Journalist und hat aufgrund seiner vielen Reisen den Kontakt zu seiner Frau und den Kindern eigentlich verloren. Als er sie mit einer früheren Rückkehr überraschen will, registriert er die Anzeichen für einen anderen Mann in ihrem Leben. Als er erfährt, dass Sophie eingeliefert wurde und warum, bleibt ihm nur noch wenig Zeit, um vieles wieder gut zu machen ...

Die Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Ulrike Grote drehte dieses bewegende wie humorvolle Werk, das gekonnt von schweren Schicksalsschlägen erzählt, aber auch Lösungsansätze bietet, die Mut machen. Die große deutsche Charakterdarstellerin Monica Bleibtreu ist hier in einer ihrer letzten Rollen als Mutter eines Pflegers zu bewundern, die an Demenz erkrankt ist. Regisseurin Grote absolvierte in den späten Achtzigerjahren ein Schauspielstudium an der Berliner Hochschule der Künste, war dann Gastdozentin an der Musikhochschule in Hamburg, studierte Regie an der Uni Hamburg und war in dieser Zeit auch immer wieder als Darstellerin im Theater, TV oder im Kino zu sehen. Davon zeugen Filme wie "Mammamia", "Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday", "Eine öffentliche Affäre", "Oh Du Liebezeit", "Weihnachten im September". Mit "Ausreißer" drehte sie 2004 schließlich ihren Abschlussfilm und wurde prompt mit dem Studenten-Oscar ausgezeichnet. "Was, wenn der Tod uns scheidet" ist ihr erster abendfüllender Film.

Foto: ZDF/Gisela Köhler

Darsteller

Frida Hallgren bei einer Veranstaltung in Stockholm.
Frida Hallgren
Lesermeinung
Hark Bohm
Lesermeinung
Peter Jordan als "Tatort"-Ermittler Uwe Kohnau
Peter Jordan
Lesermeinung
Vielseitig einsetzbarer Schauspieler: Ulrich 
Noethen, hier in "Von Mäusen und Lügen"
Ulrich Noethen
Lesermeinung

BELIEBTE STARS

Jella Haase als Chantal in "Fack ju Göhte".
Jella Haase
Lesermeinung
Wird gerne als Bösewicht besetzt: Mark Strong
Mark Strong
Lesermeinung
Idris Elba erhielt für seine Darstellung als "Luther" 2012 den Golden Globe.
Idris Elba
Lesermeinung
Zurückhaltend und bescheiden: Alan Arkin
Alan Arkin
Lesermeinung
Schauspieler Mark Wahlberg startete als Marky Mark zunächst eine Musik-Karriere.
Mark Wahlberg
Lesermeinung
Dylan O'Brien
Lesermeinung
Ganz großer Hollywood-Star: Jeff Goldblum.
Jeff Goldblum
Lesermeinung
Androgyne Schönheit: Oscar-Gewinnerin Tilda Swinton.
Tilda Swinton
Lesermeinung
Stand für die großen Regisseure vor der Kamera: John Turturro.
John Turturro
Lesermeinung
Schauspieler Ewan McGregor.
Ewan McGregor
Lesermeinung
Aristokratischer Charme: Matthew Goode.
Matthew Goode
Lesermeinung
Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong'o.
Lupita Nyong'o
Lesermeinung
Bekannt durch "Avatar" und "Terminator": Sam Worthington.
Sam Worthington
Lesermeinung
Ob Dr. John Watson oder Bilbo: Martin Freeman weiß zu überzeugen.
Martin Freeman
Lesermeinung
Erlangte als Objekt der Begierde in "Titanic" Weltruhm: Kate Winslet.
Kate Winslet
Lesermeinung
Ein wahrer Filmveteran: James Hong.
James Hong
Lesermeinung