Anne und Georges Laurent wollen gemeinsam mit ihren Kindern Eva und Ben im eigenen Sommerhaus ausspannen. Doch dort angekommen, werden sie von einer dreiköpfigen Familie überrascht, die sich in ihr Haus eingenistet hat. Der Fremde hält die Laurents mit einem Gewehr in Schach, verlangt ihre Vorräte, fragt nach dem Wagen. Georges kann die beiden Kinder noch rausschicken, dann fällt ein Schuss, Georges ist tot. Anne muss alles zurücklassen und zieht mit Eva und Ben hinaus in die Nacht ...

Bereits 2001 verpflichtete der österreichische Regisseur Michael Haneke die französische Charakterdarstellerin Isabelle Huppert für sein Drama "Die Klavierspielerin". Nun folgt mit dem postapokalyptischen und pathetischen Drama "Wolfzeit" ein weiterer Streich der beiden - sicher kein Geniestreich. Denn zu zäh zieht sich die Story dahin, oft fühlt sich der Zuschauer allein gelassen im Dunkel der Leinwand, minutenlang weiss man nicht so recht, was man sieht, Nebel ziehen auf und ab und am Ende fragt sich der Zuschauer, ob alles nur ein Spuk gewesen ist.

Foto: Ventura