Zatôichi ist blind und schlägt sich als Spieler und Masseur durchs Leben. Was kaum jemand weiß: Zatôichi ist eigentlich ein Samurai, der sich bestens auf die Kunstfertigkeit des Schwertkampfes versteht. Als der blinde Meister zufällig in eine Stadt gerät, die von Gangstern und einem mächtigen Samurai beherrscht wird, hilft er zwei Frauen, die die Mörder ihrer Eltern suchen ...

Die Geschichte erinnert nicht von ungefähr an den Samurai-Film "Yojimbo, der Leibwächter" (1961) von Akira Kurosawa, dem Takeshi Kitano mit diesem Film huldigt. Kitano greift eine populäre Samurai-Reihe aus den Sechzigerjahren auf, bietet toll choreografierte Schwertkämpfe und vereint gekonnt Versatzstücke des Samuraifilms, des Eastern und des Western. Dabei wirkt das Produkt weniger bizarr wie viele andere Werke des Allround-Talents.

Foto: Concorde Home Entertainment