Als ihre Mutter stirbt, treffen die drei Schwestern Gloria (47), Ana (40) und Lidia (34) wieder zusammen. Sie haben sich lange nicht mehr gesehen - zu verschieden sind sie. Gloria hasste es immer, die verantwortungsvolle Älteste zu sein, jetzt ist sie Gästebetreuerin in einem großen Hotel. Die ruppige Ana, bindungsscheu und zynisch, lebt in ständig wechselnden Beziehungen, und Lidia, die Jüngste, ist Übersetzerin, ledig, aber im 7. Monat schwanger von einem verheirateten Freund. Adela hat nach vielen Jahren des Schweigens ihre Einäscherung verfügt und ihren Töchtern hinterlassen, die Asche zu gleichen Teilen an drei Personen aus ihrer Vergangenheit zu übergeben: An Rafaela, ihre Tante und Vertraute; an Santos, den Sohn ihres alten Chauffeurs, der jetzt neuer Herr des Familiensitzes ist und an Joao, Adelas verschwundener Ehemann aus Kuba. Die Reise in den rau-idyllischen Nordwesten Spaniens wird für die Schwestern zu einer Rückkehr in die Kindheit und Jugend...

Das Psychodrama wirft einen berührenden Blick auf die inneren Spannungen einer Familie, auf Gegenwartsschicksale im Umbruch zwischen Tradition und Moderne. Die Regisseurin Gracia Querejeta, Tochter des Produzenten Elias Querejeta (in den Sechziger und Siebzigerjahren arbeitete er mit Carlos Saura, später produzierte er Werke wie "Treffpunkt Kronen-Bar" und war Co-Produzent von "Die Stadt der verlorenen Kinder"), der hier auch am Drehbuch beteiligt war. Co-Drehbuch-Autor war Manuel Gutiérrez Aragón ("Havanna - Stadt unserer Träume").