Und du Pfeife willst mir zeigen, wie man
Basketball spielt? Bugs Bunny belehrt Michael Jordan

Space Jam

KINOSTART: 15.11.1996 • Fantasykomödie • USA (1996) • 85 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Space Jam
Produktionsdatum
1996
Produktionsland
USA
Filmstudio
Warner Bros. Family Entertainment, Ivan Reitman Productions
Budget
80.000.000 USD
Einspielergebnis
250.200.000 USD
Laufzeit
85 Minuten
Regie
Joe Pytka
Music
James Newton Howard
Kamera
Michael Chapman, Bruce W. Talamon, Frank Perl

Außerirdische Invasoren melden mal wieder Besitzrechte auf die gute alte Erde an, doch da sie im Gegensatz zu den üblichen rabiaten Schleimkreaturen einen gewissen Sinn für Fair Play haben, lassen sie sich auf ein Spielchen ein: Kein anderer als der berühmteste Hase der Welt, Bugs Bunny, überredet die Cartoon-Aliens, die Unterwerfung der Erde mittels Basketball-Spiel auszufechten. Eine vermeintlich sichere Sache, denn was verstehen glubschäugige, zwergwüchsige Aliens schon von Basketball? Doch wenig später fallen die berühmtesten US-Basketball-Cracks vornehmlich dadurch auf, dass ihre Ballbehandlung über das Niveau von Höhlenmenschen nicht mehr hinausgeht. Des Rätsels Lösung: Die Aliens haben alles Talent aufgesaugt und sind zu wahren Basketball-Monstern mutiert. Zum Glück ist da noch Top-Star Michael Jordan, dem es nun allein obliegt, aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen von Zeichentrickfiguren ein Superteam zu formen.

Die Kombination von Zeichentrick- und Realfilm hat bereits eine jahrzehntelange Tradition, nicht erst seit "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" (1988) von Robert Zemeckis. Tricktechnisch muss sich "Space Jam" dabei ganz gewiß nicht hinter seinen Vorgängern verstecken. Da lässt sich die Dürftigkeit der Story gut ertragen, denn allzu Kompliziertes würde hier eh nur stören. Auch wenn die meisten amerikanischen Supersportler neben Michael Jordan hierzulande ebenso bekannt sein dürften wie Rudi Völler in den USA (also fast gar nicht), so amüsiert der Film doch als knackige, wenngleich insgesamt anspruchslose Unterhaltung. Produzent des Films war Ivan Reitman ("Sechs Tage, sieben Nächte").

Foto: Warner

Darsteller

Erhielt den Golden Globe für seine Rolle des Bob Harris in "Lost in Translation": Bill Murray.
Bill Murray
Trotz unvorteilhaftem Aussehen ein Star: Danny DeVito.
Danny DeVito
Aus den Armenvierteln von L.A. nach Hollywood: Theresa Randle.
Theresa Randle
Weitere Darsteller
Michael Jordan Wayne Knight Manner Washington Eric Gordon Penny Bae Bridges Brandon Hammond Larry Bird Thom Barry Charles Barkley Patrick Ewing Muggsy Bogues Larry Johnson Shawn Bradley Del Harris Vlade Divac Cedric Ceballos Paul Westphal Danny Ainge Bebe Drake Patricia Heaton Dan Castellaneta Linda Lutz Nicky McCrimmon Kelly Vint Castro William G. Schilling Albert Hague Michael Alaimo James O'Donnell David Ursin Douglas Robert Jackson Alonzo Mourning A. C. Green Charles Oakley Derek Harper Jeff Malone Anthony Miller Sharone Wright Andre Rosey Brown Brad William Henke Connie Ray John Roselius Joe Bays Charles Hoyes Luke Torres Steven Shenbaum Bean Miller Billy West Dee Bradley Baker Bob Bergen Bill Farmer June Foray Maurice LaMarche Kath Soucie Jocelyn Blue Charity James June Melby Catherine Reitman Colleen Wainwright Dorian Harewood Joey Camen T.K. Carter Darnell Suttles Steve Kehela Frank Welker Ahmad Rashād Jim Rome Mel Blanc Greg Bronson Amy Chance Horace Grant Charles Hallahan Kent Kasper Steve Kerr Barbara Anne Klein Luc Longley Brandon Loomis Scottie Pippen Michael Rothhaar Dylan Tucker Bill Wennington Jim Wise

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