Ingrid Bergman (l.) in ihrer Oscarrolle als Anastasia

Anastasia

KINOSTART: 01.01.1970 • Melodram • USA (1956) • 105 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Anastasia
Produktionsdatum
1956
Produktionsland
USA
Budget
3.520.000 USD
Laufzeit
105 Minuten
Kamera
Schnitt

Paris 1928: Eine Frau will sich in die Seine stürzen. Der weißrussische Offizier Bounine kommt dazwischen und hält sie irrtümlich für die Zarentochter Anastasia, der sie verblüffend ähnlich sieht ...

Angeregt durch die in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts kursierenden Gerüchte um das Schicksal der jüngsten Tochter des Zaren Nikolai II., versuchte Antole Litvak 1956 in bestem Hollywood-Stil, das Geheimnis zu lüften. Ingrid Bergman wurde für ihre schauspielerische Leistung als halbverrückte, unter Amnesie leidende junge Frau mit dem Oscar ausgezeichnet. Ebenfalls 1956 nahmn sich Regisseur Falk Harnack der Geschichte an und drehte "Anastasia - Die letzte Zarentochter" mit Lilli Palmer in der Hauptrolle. Für die schwedische Erfolgsschauspielerin Ingrid Bergman war dies die erste Rolle in den USA, nachdem sie sieben Jahre im beruflichen Exil in Europa verbracht hatte. Die Amerikaner hatten der "blonden Unschuld" zuvor nicht verziehen, dass sie 1949 ihren Ehemann und ihr Kind verlassen hatte, um mit Roberto Rossellini in Italien zu leben. Ganz Amerika lief seinerzeit Sturm. Die Bergman geriet in einen Strudel von Anklagen, wurde bespuckt, beschimpft und geächtet. Plötzlich galt sie als Kassengift, Hollywood weigerte sich, sie zu besetzen. In den Augen der Öffentlichkeit blieb sie die gemeine Ehebrecherin, trotz Hochzeit, trotz der Geburt der drei Kinder Robertino, Isotta und Isabella. Erst nach der Trennung verzieh man ihr.

Foto: Das Vierte

Darsteller
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