Da der kleine Evan permanent unter Erinnerungslücken leidet und offenbar eine böse Seite in sich trägt, rät ihm ein Psychologe, seine Tagesabläufe niederzuschreiben. Als Erwachsener wird Evan in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Aber sobald er in seinen Aufzeichnungen liest, merkt er, dass er die Vergangenheit ändern kann. Doch was er auch unternimmt, um seine Kindheit von allem Bösen zu befreien, macht alles noch schlimmer ...

Der Titel basiert auf einem Teil der Chaostheorie, der besagt, dass ein winziger Flügelschlag eines Schmetterlings in Texas einen Tornado auslösen kann. Das Regiedebüt des Duos Eric Bress und J. Mackey Gruber baut auf dieser Theorie eine zu Beginn spannende Zeitreise-Story auf, deren gute Effekte sich auf Dauer aber leider abnutzen. Auch wenn Blödel-Komödiant Ashton Kutcher ("Ey Mann - Wo is' mein Auto?") in der ersten ernsten Hauptrolle durchaus überzeugt, hier wäre manchmal weniger mehr gewesen. Dennoch: Dank Themen, die an Werke wie "Sleepers" oder "Mystic River" erinnern, hat der recht schräge Mystery-Scifi-Film durchaus Unterhaltungswert.

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