Der legendäre New Yorker Ballsaal "Roseland": In drei Episoden – arrangiert um die drei Tänze "The Waltz" "The Hustle" und "The Peabody" – kommen ältere Menschen zusammen, die zu Tanz und Musik die alten Zeiten aufleben lassen. Da ist May, die seit dem Tod ihres Mannes allein das "Roseland" besucht, doch die Erinnerungen lassen ihr keine Ruhe. Den jungen Gigolo Russel hingegen umgarnen drei Frauen. Alle gieren nach seiner Liebe und Gesellschaft. Auch die unbändige Rosa ist auf der Suche nach verlorenen Träumen und möchte sich trotz Warnung der Ärzte endlich den Wunsch erfüllen, den Peabody-Tanzwettbewerb zu gewinnen ...

James Ivory verbindet drei Episoden zu dieser melancholischen filmischen Elegie über Vergänglichkeit und unerfüllte Hoffnungen, wobei er den Tanzpalast als Fluchtpunkt für die Suche nach verlorenen Träumen nutzt. Ivory drehte hier erneut nach einem Drehbuch von Ruth Prawer Jhabvala, mit der er später zeitlose Werke wie "Zimmer mit Aussicht", "Wiedersehen in Howards End" und "Was vom Tage übrig blieb" realisierte.

Foto: Kinowelt