15 Jahre nach den schrecklichen Ereignissen ist Antoine (Pablo Pauly) in sein Heimatdorf zurückgekehrt.
"Drei Tage und ein Leben" basiert auf dem gleichnamigen französischen Bestseller.

Drei Tage und ein Leben

KINOSTART: 03.09.2020 • Drama • F (2019) • 120 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Trois jours et une vie
Produktionsdatum
2019
Produktionsland
F
Laufzeit
120 Minuten

Filmkritik

Wenn Kinder töten

Vor 15 Jahren hat der Medizinstudent Antoine seinen damals besten Freund getötet – im Streit, aber aus Versehen. Nun droht seine Tat aufzufliegen. "Drei Tage und ein Leben" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Pierre Lemaitre.

Wo ist der sechsjährige Rémy? Fieberhaft suchen die Polizei und die Bewohner des kleinen Dorfes Ollay, das tief in den belgischen Ardennen versteckt ist, nach dem Jungen. Auch Rémys Freund Antoine (Jeremy Senez) hilft bei der Suche. Er erzählt den Beamten, wo er seinen Freund zuletzt gesehen hat. Was Antoine nicht sagt: Er weiß, was mit Rémy geschehen ist. Wenige Tage zuvor war es zum Streit zwischen den beiden Freunden gekommen, Antoine hatte einen Ast auf Rémy geworfen, der daraufhin tot zu Boden ging. Unter Schock vergrub Antoine die Leiche im Waldboden.

15 Jahre später hat die Polizei die Suche nach Rémy längst eingestellt, seine Leiche wurde nie gefunden. Als Antoine (jetzt gespielt von Pablo Pauly), der mittlerweile in einer anderen Stadt studiert, zurück in seine Heimat kommt, erfährt er etwas, das ihn zutiefst beunruhigt: Das Sägewerk des Dorfes hat seine Arbeit wieder aufgenommen, und der Wald, in dem Rémys Leiche liegt, soll abgeholzt werden. Antoine ist klar: Er muss verhindern, dass die Überreste seines Freundes entdeckt und er als Täter entlarvt wird ...

Die französisch-belgische Koproduktion "Drei Tage und ein Leben" von Regisseur Nicolas Boukhrieff basiert auf dem gleichnamigen Roman des Pariser Bestsellerautors Pierre Lemaitre, der auch das Drehbuch verfasst hat. Der Film, sagt Lemaitre, stelle den Zuschauer vor ein moralisches Dilemma: Ist Antoines Verhalten entschuldbar? Schließlich war er noch ein Kind, als er – aus Versehen – seinen Freund getötet hat. Die Idee zu seinem Buch sei ihm "bei einer Diskussion über die Frage nach der Schuldfähigkeit von Kindern" gekommen: "Diese beiden Wörter bieten einen schwer vorstellbaren Widerspruch: Man assoziiert normalerweise Kindheit mit Unschuld, mit Naivität. Ich habe versucht, dieses Paradox auszuloten."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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