Glashimmel

KINOSTART: 01.01.2003 • Historiendrama • Deutschland/Österreich (2003) • 85 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Glashimmel
Produktionsdatum
2003
Produktionsland
Deutschland/Österreich
Laufzeit
85 Minuten
Im Jahr 1899: Betty Schwarzenfeld muss ihre Tochter ins Internat geben und ihre Heimat verlassen, als sie ihrem Mann Theodor in die Abgeschiedenheit des Bayrischen Waldes folgt. Theodor kann sich dort beruflich verbessern; er wird Direktor in der Glasmanufaktur des Barons Maximilian von Bronnen. Maximilian ist gefangen in einer unglücklichen Ehe. Seine Frau Christiane hat sich nach einer Totgeburt von ihm abgewandt. Maximilian tröstet sich mit Affären darüber hinweg - bis er Betty kennen lernt. Die beiden kommen sich näher, als Maximilian ihr die Gegend zeigt. Betty fühlt sich allein gelassen von ihrem Mann, der vor lauter Arbeit kaum mehr Zeit für sie findet. Auch vermisst sie ihre Tochter und sie hat Heimweh. Sie findet in Maximilian jemanden, der ebenso unglücklich ist wie sie und die beiden verlieben sich schließlich ineinander. Sie treffen sich heimlich. Aber Betty ringt mit ihrem Gewissen; sie will ihren Mann nicht betrügen. Um Abstand zu gewinnen, reist sie zu ihrer Tochter. Doch Maximilian folgt ihr und bringt Betty dazu, wenigstens einen Tag mit ihm zu verbringen. Betty kann ihre Gefühle nicht mehr leugnen und sie gibt sich Maximilians Traum von einer gemeinsamen Zukunft hin. Theodor ist fassungslos, als er merkt, dass er kurz davor steht seine Frau zu verlieren. Er versucht sie zu halten, aber vergeblich. Maximilian versucht Betty von seiner Liebe zu überzeugen, doch für Betty ist eines klar geworden: Sie wird sowohl Theodor als auch Maximilian verlassen und ein neues selbstständiges Leben beginnen - mit ihrer Tochter. Für Theodor ist nun alles verloren und er kündigt bei Maximilian. Das Ehepaar von Bronnen steht nun im wahrsten Sinne des Wortes vor einem Scherbenhaufen aus Glas. Sie versuchen einen Neuanfang - vielleicht einen neuen Glashimmel.
Darsteller
Comedian und Schauspieler: Max Herbrechter.
Max Herbrechter
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