Zwei Generationen von Frauen: Fatma (Nihal Koldaş,
l.) und Ayse (Begüm Akkaya)

Kuma

KINOSTART: 08.08.2013 • Drama • Österreich (2011) • 90 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Kuma
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Österreich
Budget
19.000.000 USD
Einspielergebnis
35.387.212 USD
Laufzeit
90 Minuten

Die 19-jährige Ayse wird in einem entlegenen anatolischen Dorf scheinbar mit Hasan verheiratet, in Wirklichkeit jedoch wird sie die Zweitfrau von Mustafa. Mit ihm und ihrem Scheingatten zieht sie nach den Hochzeitsfeierlichkeiten nach Wien, wo Mustafas Familie schon seit langer Zeit lebt. Dort wird schnell klar, dass hinter all dem mehr steckt. Mustafas Ehefrau und Hasans Mutter Fatma ist an Krebs erkrankt. Ayse soll sich während Fatmas Chemotherapie und im Falle ihres Ablebens um die Familie kümmern. Doch so einfach ist es nicht. Fatmas Kindern lehnen Ayse ab und gewöhnen sich nur langsam an die junge Frau. Als Mustafas Tod das gesamte Gefüge durcheinanderwirbelt, bricht Fatmas Scheinwelt zusammen ...

Die traditionellen türkischen Familienstrukturen und der Umgang mit eben diesen ist nur ein Aspekt dieses Filmes, den der 1982 geborene Umut Dag hier auf die Leinwand bringt. Umut wuchs als Kind einer kurdischen Einwandererfamilie in Wien auf. Sein Handwerk lernte er durch die Mitarbeit an verschiedenen Filmen, u.a. "Die Fälscher", "Ein Augenblick Freiheit" und "Der schwarze Löwe". Mit dem mehrfach preisgekrönten Drama gelang Umut Dag ein Gegenstück zu der vielgepriesenen und ständig heraufbeschworenen politischen Korrektheit. Die glaubwürdigen und starken Charaktere, sowie deren Beziehung zueinander, sorgen dafür, dass dieser Film sehr intensiv, aber auch recht bedrückend auf den Kinogänger wirkt. Doch "Kuma" hat auch Schwachstellen: Viele unnötige Schnitte und die Thematisierung übermäßig vieler Probleme von Einwandererfamilien machen es dem Zuschauer schwer, sich mit den einzelnen Protagonisten zu identifizieren oder anzufreunden. Die Masse an Informationen hinterlässt recht schnell ein Gefühl der Überforderung.

Foto: Wega-Film

Darsteller

Begann seine Karriere als Krimineller: Danny Trejo.
Danny Trejo
Lesermeinung
Wurde als Charlie Eppes in "Numb3rs - Die Logik des Verbrechens" bekannt: David Krumholtz.
David Krumholtz
Lesermeinung
Elias Koteas
Lesermeinung
Patton Oswalt
Lesermeinung
Jake Johnson - Filme, Karriere und Werdegang des "New Girl"-Stars.
Jake Johnson
Lesermeinung

BELIEBTE STARS

Ein viel beschäftigter Kino- und TV-Darsteller: Alexander Beyer
Alexander Beyer
Lesermeinung
Tanja Wedhorn
Tanja Wedhorn
Lesermeinung
Immer eine schwer lastende Figur: Richard Harris drehte Filme ganz unterschiedlicher Qualität
Richard Harris
Lesermeinung
Debütierte 1994 als Schauspieler und ist seitdem in vielen Filmen und Fernsehserien zu sehen: Michael Peña.
Michael Peña
Lesermeinung
Zweifacher Oscar-Gewinner: Tom Hanks.
Tom Hanks
Lesermeinung
Enzi Fuchs im Porträt - die Karriere, die Serien und die Filme der Schauspielerin.
Enzi Fuchs
Lesermeinung
Eisi Gulp belebt als Schauspieler und Kabarettist die deutsche TV- und Theaterlandschaft. Der gebürtige Münchner ist durch Rollen wie im "Tatort" oder in "Willkommen bei den Hartmanns" bekannt geworden.
Eisi Gulp
Lesermeinung
Feierte 2001 mit seiner Rolle in "Donnie Darko" seinen Durchbruch: Jake Gyllenhaal.
Jake Gyllenhaal
Lesermeinung
Elisabeth Lanz im Porträt: Karriere und Leben der österreichischen Schauspielerin.
Elisabeth Lanz
Lesermeinung
Ein Charakterkopf: Michael Mendl.
Michael Mendl
Lesermeinung
Zum Bösewicht geboren? Mads Mikkelsen
Mads Mikkelsen
Lesermeinung
Alle Infos zu Ralf Schmitz im Porträt.
Ralf Schmitz
Lesermeinung
Auch auf dem Roten Teppich ein Schneewittchen: Lily Collins
Lily Collins
Lesermeinung
Kim Basinger gehört zu den meist gefragten Stars
Kim Basinger
Lesermeinung