Isabelle Huppert läßt sich von Christophe Malavoy anquatschen

Madame Bovary

KINOSTART: 03.04.1991 • Literaturverfilmung • Frankreich (1991) • 142 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Madame Bovary
Produktionsdatum
1991
Produktionsland
Frankreich
Einspielergebnis
1.942.423 USD
Laufzeit
142 Minuten
Kamera
Frankreich Mitte des 19. Jahrhunderts: Der verwitwete Landarzt Charles Bovary heiratet Emma Roualt, die junge hübsche Tochter eines Bauern. Nach einer ersten unglücklichen Ehe fühlt sich Charles endlich glücklich. Für Emma jedoch, die während ihrer Zeit im Kloster romantische Romane las und nun von einem leidenschaftlichen Leben träumt, ist der Alltag eher von Langeweile geprägt. Um ihr Abwechslung zu verschaffen, zieht Charles mit ihr in einen Vorort von Rouen. Dort überstürzen sich bald die Ereignisse...

Mit der Verfilmung von Gustave Flauberts 1857 erschienenen Romans ging Claude Chabrol ein Wagnis ein. Und so traf er auch nicht den Punkt des stilsicheren Buches. Die Geschichte des jungen Delamare, der von seiner Frau betrogen wird, bleibt banal. Flauberts Roman wurde übrigens wegen des Verstoßes gegen die öffentliche Moral, die guten Sitten und die Religion zeitweise verboten und in Deutschland auch erst 1907 übersetzt herausgegeben´. Vor Chabrol wagten sich unter anderem schon Jean Renoir (1934), Gerhard Lamprecht (1937), Carlos Schlieper (1947) und Vincente Minelli (1949) an die Verfilmung der Geschichte.

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