Gore Verbinski hat zweifellos Sinn für Humor und mag Protagonisten abseits der Norm. Am eindrucksvollsten zeigte sich das in seinen drei "Fluch der Karibik"-Filmen mit Johnny Depp als ikonischem Captain Jack Sparrow. Es zeigt sich auch jetzt wieder in der durchgeknallten Science-Fiction-Komödie "Good Luck, Have Fun, Don't Die", der ersten Regie-Arbeit von Verbinski seit immerhin zehn Jahren ("A Cure for Wellness").
Die Geschichte beginnt in irgendeinem gewöhnlichen Diner in Los Angeles. Da sitzen alle möglichen Menschen beim Essen, und dann kommt plötzlich ein "Mann aus der Zukunft" (Sam Rockwell) durch die Tür. Er erklärt, dass er bereits 117 Mal hier war, um ein Team zu rekrutieren, dass die Versklavung der Welt durch eine böse Künstliche Intelligenz verhindern soll. Man lacht ihn aus, wenig überraschend. Als der Zeitreisende allerdings damit droht, das Diner in die Luft zu jagen, nimmt Weltrettungsversuch Nummer 118 doch seinen Lauf.
"In diesem Film ist unsere Zukunft so verkorkst, dass sie uns nicht Arnold Schwarzenegger geschickt hat – sie hat uns Sam Rockwell geschickt!", erklärt Gore Verbiksi die Besetzung der Hauptrolle. "Als hätte jemand gesagt: 'Sorry, sämtliche Helden sind tot, das ist alles, was wir haben."' Der Regisseur und Produzent (Drehbuch von Matthew Robinson) sieht seinen "Mann aus der Zukunft" irgendwo zwischen Absurdität, Comedy, tiefem Pathos und Schmerz – eine tragikomische Figur, der eine gewisse "Traurigkeit" anhaftet. Neben Sam Rockwell stehen unter anderem auch Michael Peña, Juno Temple, Haley Lu Richardson und Zazie Beetz auf der Besetzungsliste.