Samuel (Omar Sy) genießt sein Single-Dasein mit allen Vorzügen, als eines Tages seine Verflossene Kristin (Clémence Poésy) aus London vor ihm steht und seine kleine Tochter Gloria in die Arme drückt. Schnell ist Kristin auch wieder verschwunden.

Da sich Samuel keineswegs um das Baby kümmern will, reist er gemeinsam mit ihr nach London, um die Mutter ausfindig zu machen - allerdings erfolglos. Stattdessen ergattert Samuel zufälligerweise einen Job als Stuntman.

Acht Jahre später sind er und Gloria (Gloria Colston) ein eingespieltes Team, das sich in der englischen Hauptstadt eingerichtet hat. Doch plötzlich drängt sich das Schicksal zwischen die beiden.

Eine Geschichte, die zu Herzen geht

Auf den ersten Blick könnte man meinen, der französische Film sei ähnlich gestrickt wie die US-Komödie "Daddy ohne Plan" mit Dwayne Johnson in der Hauptrolle. Doch die Produktion von Regisseur Hugo Gélin - ein Remake der im Jahr 2015 erschienenen mexikanischen Komödie "Plötzlich Vater" - geht in die Tiefe und zu Herzen – wenn sie auch anfangs vor allem unterhält.

Die toll herausgerarbeitete Vater-Tochter-Beziehung wird auf mehrere harte Proben gestellt, die dem Zuschauer nahe gehen und das Werk zeitweise in ein Drama verwandelt. Die französische Jungschauspielerin Gloria Colston kann in ihrer ersten Kinorolle voll und ganz überzeugen.

An ihrer Seite spielt Omar Sy, der seit der mehrfach ausgezeichneten Komödie "Ziemlich beste Freunde" von 2011 einem breiten internationalen Publikum bekannt ist.