Nach einer Umweltkatastrophe breitet sich der bolivianische Salzsee Diablo Blanco immer weiter aus. Für dieses Ausmaß ist die Firma von CEO Matt Riley (Michael Shannon) verantwortlich. Wissenschaftlerin Professor Laura Sommerfeld (Veronica Ferres) und ihre beiden Kollegen Dr. Cavani (Gael García Bernal) und Dr. Meier (Volker Michalowski) sollen das Ganze für die Vereinten Nationen dokumentieren. Doch schon bei ihrer Anreise werden die drei entführt.

Schnell stellt sich heraus, dass Riley der Drahtzieher ist. Dann erfährt Sommerfeld vom drohenden Ausbruch eines nahegelegenen Supervulkans. Um eine Naturkatastrophe globalen Ausmaßes zu verhindern, muss sie mit ihrem Gegner zusammenarbeiten.

Gefangen im Mittelmaß

Unter der Regie des Münchners Werner Herzog entstand der Thriller, der ein fiktives Unternehmen in Bolivien anprangert, für die Umweltverschmutzung des Landes verantwortlich zu sein. Die Dreharbeiten fanden in den Salztonebenen Salar de Uyuni im Süden des Landes statt.

Auch wenn der im Film betroffene See nicht wirklich existiert, gibt es in der Gegend allerdings tatsächlich aktive Supervulkane. Doch auch wenn die Kulisse des Werks überzeugt, ist die Darstellung und Handlung doch nur Mittelmaß.

Die Erzählweise ist wirr und ohne chronologische Abfolge. Der Zuschauer weiß nie, was ihn als nächstes erwartet oder mit welch skurriler Idee des Regisseurs er als nächstes konfrontiert wird. Jedoch wartet der Film mit einem besonderen Ende auf, weswegen Herzog-Fans den Streifen nicht verpassen sollten.