Gegen ihren Willen wurde die junge Türkin Hülya bei ihrem Onkel in der Türkei untergebracht. Sie ist besessen von dem Wunsch, nach Deutschland zurückzukehren und begibt sich auf eine schmerzvolle Odyssee als Wanderin zwischen den Welten.

Der Weg der tragischen Heldin Hülya ist eine märchenhafte, orientalische Odyssee durch die Türkei. Sie begegnet Menschen, die ihr in existenzieller Not helfen und ihr manchmal im letzten Moment das Leben retten. Ihre Flucht endet im Gefängnis und schließlich in der Psychiatrie. In diesem Krankenhaus sind Zeit und persönliche Bedürfnisse der jungen Frau außer Kraft gesetzt. Thema dieses Films ist - wie häufig bei türkischen Filmemachern - die Identitätssuche einer Person zwischen zwei unterschiedlichen Kulturen. Dabei wirkt die Mischung von knallharter Realität und fantastischem Erzählstil von Yilmaz Arslan etwas unausgegoren.