In Kopenhagen geht ein Serienmörder um. Unbeeindruckt von den grausamen Verbrechen, die sich in der kaum 50 Kilometer entfernten Hauptstadt ereignen, planen Tine und ihre Freunde Alexandra, Tim und Jonas ein mörderisches Vergnügen der etwas anderen Art: Die vier Jugendlichen wollen sich in einem verlassenen Haus am Stadtrand treffen, um sich dort, ausgerüstet mit Funkkopfhörern und elektronischen Plastikwaffen, gegenseitig aufzulauern und "umzubringen". Sieger des Spieles ist, wer als Letzter übrig ist. Da schlägt der Kopenhagener Killer zu und tötet eine Freundin Tines mit 18 Messerstichen. Weder Tine noch ihre Mitspieler, die sich mittlerweile in der alten Villa eingefunden haben, ahnen, dass ihr harmloses Spiel bald blutiger Ernst werden soll...

Der effektvoll inszenierte Mix aus Psychothriller und Horrorschocker ist nichts für schwache Nerven. Regisseur Martin Schmidt, der auch zwei Folgen der erfolgreichen deutsch-dänischen Koproduktion "Der Adler - Die Spur des Verbrechens" realisierte, ist es gelungen, eine düstere, beklemmende Atmosphäre zu erzeugen, die den gesamten Film über anhält. Schmidt verarbeitete hier eine Romanvorlage von Dennis Jürgensen ("Liebe beim ersten Schluckauf"), der zu den meistgelesenen zeitgenössischen dänischen Autoren gehört.