Nach einem schweren Autounfall suchen Eveleigh Maddox (Isla Fisher) und ihr Mann David (Anson Mount) nach Ruhe. Deshalb ziehen sie auf ein idyllisches Weingut in einer ländlichen Gegend, die fernab vom Stress und der Hektik in der Stadt liegt.

Ein weiterer Grund zur Freude ist Eveleighs Schwangerschaft. Doch die Hochstimmung des Paares wird bald getrübt, als die junge Frau von seltsamen und erschreckenden Halluzinationen geplagt wird.

Ihr Arzt Dr. Mathison (Jim Parsons) sieht deren Ursache in Depressionen, die durch die anderen Umstände hervorgerufen werden. Eveleigh kann dies jedoch nicht glauben und versucht, der Situation auf eigene Faust auf den Grund zu gehen. Damit bringt sie sich allerdings in große Gefahr.

Namen sind Schall und Rauch

Isla Fisher ("Die Unfassbaren - Now You See Me"), Jim Parsons ("The Big Bang Theory") und sogar "Desperate Housewives"-Star Eva Longoria - dem Horrorstreifen von Kevin Greutert, der bereits bei einem Ableger der "Saw"-Reihe seine Fertigkeiten in diesem Genre unter Beweis stellte, mangelt es nicht an prominenten Namen.

Mehr steckt in "Visions" allerdings nicht, denn wo der Zuschauer Spannung, Grusel- und Schockmomente erwartet, empfängt ihn zumeist gähnende Langeweile, die auf den ersten Blick kaum Sinn ergibt.

Zwar verbindet Greutert die Versatzstücke des Plots noch mit einem Ende, das wie ein Schlüssel zur richtigen Deutung fungiert, allerdings kann dieser eigentlich kluge Kniff den Karren auch nicht mehr aus dem Dreck ziehen.