Erst vor Kurzem sind Adam Hitchens (Joseph Mawle) und seine Frau Clare (Bojana Novakovic) mit ihrem kleinen Sohn Finn von London in eine Hütte in den Wäldern von Irland gezogen, weil Adam dort einen neuen Job als Wissenschaftler angenommen hat und sich um die Bäume kümmern soll.

Der rational denkende Mann schlägt alle Warnungen der Einheimischen in den Wind, die eindringlich vor mythischen Wesen warnen, die im Unterholz ihr Unwesen treiben. Diese haben es den Erzählungen zufolge auf Finn abgesehen. Die Starrköpfigkeit des jungen Vaters hat allerdings verheerende Folgen.

Feinster Gruselmix von einem Genreliebhaber

Selbst ein Liebhaber von Märchen und Gruselgeschichten schuf Regisseur Corin Hardy, der gemeinsam mit Felipe Marino auch das Drehbuch schrieb, mit "The Hallow" (deutsch: "Der Heilige" - ursprünglich aber betitelt mit "The Woods", deutsch "Die Wälder") einen klassischen Horrorstreifen, der gleichzeitig Liebhaber verschiedenster Subgenre bedient, dennoch aber nicht überladen wirkt.

Inspiriert wurde der Regisseur von Märchen und Folklore sowie diversen Horrorfilmen, darunter Klassikern wie "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" und "The Thing".

Obwohl er selbst ein Fan von Vampiren, Werwölfen und Zombies ist, nahm Hardy von diesen Abstand, da der Markt davon zu überlaufen sei, und konzentrierte sich auf eine alte irische Sage. Die Monster wirken dabei so real, weil der Regisseur weitestgehend auf Computertechnik verzichtete und sich vor allem den atmosphärischen Einsatz von Licht und Schatten zunutze machte.