St. Vincent

KINOSTART: 08.01.2015 • Komödie • USA (2014) • 102 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
St. Vincent
Produktionsdatum
2014
Produktionsland
USA
Filmstudio
Chernin Entertainment, The Weinstein Company, Crescendo Productions, Goldenlight Films
Budget
13.000.000 USD
Einspielergebnis
54.837.234 USD
Laufzeit
102 Minuten
Regie
Theodore Melfi
Music
Theodore Shapiro
Kamera
John Lindley, Atsushi Nishijima

Alles andere als heilig

Der 12-jährige Oliver ist alles andere als begeistert, als er mit seiner alleinerziehenden Mutter Maggie in ein Haus nach Brooklyn umziehen muss. Weil seine Mutter viel arbeiten muss, nimmt sie das Angebot des etwas grantigen Nachbarn Vincent, ein Vietnam-Veteran, an, dass er sich während ihrer Abwesenheit um den Sohn kümmern könne.

Auch wenn sich der desillusionierte Rentner nicht als wirklich guter Babysitter erweist - er ist offenbar dem Alkohol alles andere als abgeneigt, nimmt den Jungen mit in Bars und Nachtklubs oder zu Pferderennen -, entwickelt sich zwischen ihm und dem kleinen Oliver eine wunderbare Beziehung, die der Junge bald nicht mehr missen möchte ...

Packende, lebensnahe Unterhaltung

Drehbuchautor, Produzent und Regisseur Theodore Melfi hat sich für seinen zweiten Langfilm (sein Spielfilm-Erstling "Winding Roads" liegt schon 15 Jahre zurück) eine durchaus zu Herzen gehende Geschichte ausgedacht. Auch wenn der Plot über einen Jungen, der das harte Herz eines Alten erweicht, nicht gerade die Neuerfindung der Erzählkunst darstellt – Erinnerungen an Werke wie etwa "Der kleine Lord" werden geweckt -, gelang im durchaus packende, lebensnahe Unterhaltung.

Zum Glück macht Melissa McCarthy als Mutter nicht erneut auf schrille Schrei-Schranze, sondern erstaunt mit einem durchaus nuancenreichen Spiel. Und Bill Murray überzeugt einmal mehr als griesgrämiger Grantler, der ab und zu nicht nur witzige, sondern auch wahre Lebensweisheiten zum Besten gibt. Kinderdarsteller Jaeden Lieberher überrascht als gemoppter Oliver, ebenso wie Naomi Watts als schwangere Stripperin Daka oder Chris O’Dowd als liebenswerter Priester.

Alle Darsteller überzeugen

Wenn dies auch nicht die Neu-Erfindung eines Genres ist, so überzeugen zumindest alle Darsteller, die gute Kameraführung und die mitunter durchaus skurrilen wie witzigen Momente.

Darsteller

Erhielt den Golden Globe für seine Rolle des Bob Harris in "Lost in Translation": Bill Murray.
Bill Murray
Schauspielerin Melissa McCarthy.
Melissa McCarthy
Sieht gut aus und kann sogar schauspielern: Naomi Watts.
Naomi Watts
Gibt den Ganoven par excellence: Terrence Howard.
Terrence Howard
Weitere Darsteller
Jaeden Martell Chris O'Dowd Scott Adsit Lenny Venito Nate Corddry Dario Barosso Kimberly Quinn Donna Mitchell Ann Dowd Reg E. Cathey Deirdre O'Connell Ray Iannicelli Greta Lee Maria Elena Ramirez Ron McLarty Niles Fitch Emma Fisher David Iacono Alexandra Fong Sade Demorcy Gabe Hernandez Elliot Santiago Melanie Nicholls-King Portia  Maria-Christina Oliveras James Andrew O'Connor Brian Berrebbi Brenda Wehle Frank Wood Orlagh Cassidy Larry Gray Joann Lamneck Kerry Flanagan Katharina Damm Jeff Bowser Amber Clayton Fred Evanko Ron Bush Tim Wilson J. Elaine Marcos David Filippi Tim Durkin Richard Ford Addison Rose Melfi Josh Elliott Pickel Alyssa Ruland Brett Kaminsky

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