Wir werden den Wahnsinn stoppen! Sebastian Koch
(l.), Hardy Krüger jr.

Stauffenberg

KINOSTART: 24.02.2004 • Dokumentarspiel • Deutschland (2004) • 90 MINUTEN
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prisma-Redaktion
Originaltitel
Stauffenberg
Produktionsdatum
2004
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
90 Minuten
Regie
Kamera

Als Hitler 1933 die Macht in Deutschland ergreift, ist Claus Schenk Graf von Stauffenberg zunächst begeistert. Doch die Zweifel an dem Diktator werden immer stärker. Während der Kriegsjahre wächst Stauffenbergs Entschluss, Hitler zu liquidieren ...

Oberst von Stauffenberg (15. November 1907 bis 21. Juli 1944) stand im Zentrum des dramatischen Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944. Regisseur Jo Baier ("Der Laden") schildert hier spannend und eindrucksvoll wie der Offizier aus anfänglicher Begeisterung schließlich zum überzeugten Gegner der Vernichtungspolitik Hitlers wurde. Baier ist allerdings nicht der erste, der sich mit dem Attentat vom 20. Juli auseinandersetzt: Bereits 1955 entstanden die ersten Verfilmungen. Falk Harnack drehte mit dem unvergessenen Wolfgang Preiss das mehrfach ausgezeichnete Geschichtsdrama "Der 20. Juli" und Bernhard Wicki brillierte in Georg Wilhelm Pabsts Historienfilm "Es geschah am 20. Juli". Und selbst Hollywood nahm sich der Geschichte an, denn 1990 schlüpfte der mittlerweile verstorbene Brad Davis ("Midnight Express") in die Rolle des preußischen Offiziers. Bryan Singers Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat über Stauffenberg mit dem bekennenden Scientology-Mitglied Tom Cruise löste dagegen in Deutschland eine heftige Debatte aus, ob Cruise diese Rolle aufgrund seines Glaubens überhaupt übernehmen dürfe.

Foto: ARD/SWR/WDR/RBB/ORF/RAI/teamWorx

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