Erst als ihr Sohn als IRA-Aktivist verhaftet und verurteilt wird, beginnt die nordirische Lehrerin Kathleen Quigley sich nach und nach für Politik zu interessieren. Zwischen ihr und der Mutter eines Mitgefangenen entwickelt sich allmählich eine Freundschaft. Als die IRA-Häftlinge infolge der unmenschlichen Haftbedingungen in einen Hungerstreik treten, spitzt sich die Situation dramatisch zu...

Nach einem Drehbuch von Jim Sheridan (Regisseur des Films "Im Namen des Vaters") drehte der Brite Terry George ein packendes, mitunter sogar anrührendes Polit-Drama, dass tatsächliche Ereignisse geschickt in die dramatische Handlung einbaut. Denn in "Mütter und Söhne" - so der damalige Kinotitel" - wird u.a. der Hungerstreik-Tod von Bobby Sands, einem der Führer der IRA, dokumentiert. Auch wenn der Film einige Jahre zu spät kam, betroffen macht er immer noch.

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