1920 ist Irland immer noch von den Briten besetzt. Da sich die Besatzer wie Herrenmenschen aufführen, ziehen sie immer wieder den Ärger der irischen Bevölkerung auf sich. Als der Literaturstudent Damien einen brutalen Übergriff britischer Soldaten hautnah miterlebt, entschließt er sich, seinem Bruder Teddy in die Irish Republican Army (IRA) zu folgen. Doch nach einem Teilerfolg im aufreibenden Guerillakampf, der die britische Armee abziehen lässt, beginnen die Grabenkämpfe in den eigenen Reihen...

Ken Loach blickt in dieser Geschichte ohne nostalgische Verklärung auf die Anfänge der Irischen Republik und beschreibt am Schicksal zweier Brüder die unterschiedlichen politischen Richtungen, die den irischen Freiheitskampf bestimmten. In Cannes wurde er dafür 2006 mit der Goldenen Palme gekrönt. Allerdings ist dem Werk anzumerken, dass die finanziellen Mittel nicht gerade im Überfluss flossen.

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