Die "SMS Szent István" zählt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den vier Großkampfschiffen im Dienst der k.u.k-Kriegsmarine. Ihr Einsatz soll im Juni 1918 eine Wende in der schwierigen Kriegssituation der Habsburger Monarchie bringen. Doch eine geplante Großoffensive in der Adria misslingt. Die "Szent István" wird von zwei italienischen Torpedos getroffen...

Regisseurin Maria Magdalena Koller erzählt in ihrem Doku-Drama die atemberaubende Geschichte des Untergangs der "Szent István", bei der 89 von mehr als 1000 Besatzungsmitgliedern ums Leben kamen. Dass die Zahl der Opfer nicht höher lag, war dem beherzten Einsatz des Unteroffiziers Franz Dueller zu verdanken. Über den Untergang des historisch bedeutsamen Schlachtschiffes kursieren bis heute wilde Spekulationen. Die entscheidende Frage ist jedoch ungeklärt: Wie war es möglich, dass zwei Torpedotreffer eine so verheerende Wirkung hatten? Die dramatischen Augenblicke der Schiffstragödie wurden in Spielszenen nachgezeichnet. Gedreht wurde auf historischen Schiffen in Rostock und Athen.

Foto: ARTE/ORF/Interspot Film/Vidicom