Wer hätte gedacht, das aus einem Fantasy-Horrorfilm wie "Underworld", der bei einem Produktionsbudget von 22 Millionen Dollar nicht als riesiger Blockbuster angelegt war, mal ein langlebiges Franchise entstehen würde? Der erste Teil ist mittlerweile 13 Jahre alt, nun kommt die vierte Fortsetzung in die Kinos.

Bei dieser nahm diesmal Anna Foerster auf dem Regiestuhl Platz, die damit ihr Debüt als Hauptverantwortliche hinter der Kamera gibt. Erfahrung sammelte sie vor allem an der Seite von Roland Emmerich, des Weiteren führte sie bei einzelnen Episoden diverser TV-Serien wie "Criminal Minds" und "Unforgettable" Regie.

Nun darf sie Kate Beckinsale in ihrer Paraderolle als Vampirin Selene wieder in die düstere Welt der verfeindeten Arten schicken.  

Der Kampf zwischen Vampiren und Lykanern geht weiter

"Underworld 5: Blood Wars" schließt direkt an den vorherigen Teil an, die Menschen wissen mittlerweile, dass es Vampire und Werwölfe gibt und versuchen deshalb, die beiden Rassen auszurotten. Doch statt sich zusammenzuschließen, bekriegen sich die beiden Völker weiter und Selene sieht es als ihre Aufgabe an, diese Feindschaft irgendwie zu beenden.

Dabei setzt Regisseurin Anna Foerster auf den typisch düsteren Gothik-Look der Vorgänger und eine überzeugende Kate Beckinsale. Das wird garniert mit durchchoreografierten, stylischen Kampfszenen und einem leichten B-Movie-Flair, was "Underworld 5" zu einer ordentlichen, aber nicht überragenden Fortsetzung macht.