Willi Winzig ist jetzt Pensionär. Auf diesen neuen Lebensabschnitt muss sich der quirlige Mann erst einmal einstellen. Bevor er jedoch richtig dazu kommt, erscheinen Opa und seine Nichte Biggi, um sich - finanziell abgebrannt - in seiner Wohnung häuslich einzurichten. Weil seine Pension nicht auch noch für die ungebetenen Verwandten reicht, will Willi sein Budget durch eine Nebenbeschäftigung aufbessern. Als Vertreter für Haushaltsgeräte will er sein Glück herausfordern. Obwohl bei einer Instruktionsstunde der Firma Willis Fragen Schlimmes befürchten lassen, bekommt er den Job. Das zu erwartende Chaos tritt dann prompt ein, gleichgültig, ob Willi nun Staubsauger oder Rührgeräte vorführt. Seine Verkaufsabschlüsse schafft er dennoch, weil er den Kunden so niedrige Monatsraten anbietet, dass die Verträge bis zu zwölf Jahren laufen können. Als er gerade gefeuert werden soll, gerät er in eine Fernsehsendung, die zu einer ungewollten, aber sehr eindrucksvollen Werbung für die vorgestellten Haushaltsgeräte wird ...

Ab Anfang der Siebzigerjahre entstanden die sogenannten Willi-Filme mit dem beliebten TV-Komiker Heinz Erhardt in seiner Paraderolle des Finanzbuchhalters Willi Winzig. Diese Figur ist das Erhardtsche alter ego des kleinen Mannes, der immer wieder in die Fallen des Alltags tappt. Nach "Was ist denn bloß mit Willi los?" und "Das kann doch unsren Willi nicht erschüttern" ist dies der dritte Film der "Willi"-Reihe, im Jahr darauf entstand mit "Willi wird das Kind schon schaukeln" der vierte und letzte Teil.