Drei Menschen in einer Großstadt. Ein Mann verkauft Beisetzungsstätten für die Urnen Verstorbener. Eine Frau ist Maklerin für Luxusappartements und lebt selbst in einer sehr kleinen Wohnung. Ein Dritter verkauft Frauenkleidung in einem Hauseingang. Die beiden Männer leben illegal in einem der "Objekte" der Maklerin, lange, ohne einander zu bemerken. In einer Winternacht kommen alle drei in einer leeren Wohnung zusammen und laufen lange aneinander vorbei...

Einsame Gänge, leere Räume, Straßen, Flure, Passagen, Passanten und kaum Dialoge. Der Film von Tsai Ming-liang ("Der Fluss") handelt von den "Beziehungen" der Personen, indem er die Leere zwischen ihnen zeigt. Die Ziellosigkeit des Geschehens steigert sich in präziser Choreografie zu einem furiosen Slapstick-Finale. 1994 gewann der Film bei den Filmfestspielen in Venedig den Goldenen Löwen.