Jim Kitses, Western-Professor an der Universität von San Francisco und Autor des Standard-Werks "Horizons West", analysiert spannend und informativ die Wandlungen des Genres von John Ford bis zu Sergio Leone, von Budd Boetticher bis zu Clint Eastwood, von Fred Zinnemanns Western-Klassiker "High Noon" bis zu den Neurosen-Western von Anthony Mann, von den Klassikern eines Howard Hawks bis zu den abgründigen Endspiel-Western von Sam Peckinpah. Caroll Baker und Lana Wood erzählen über die Western-Legende John Ford und Filme wie "Der schwarze Falke" und "Cheyenne Autumn", Angie Dickinson und Coleen Gray erinnern sich an Howard Hawks und John Wayne und ihre Filme "Rio Grande" und "Rio Bravo", Stella Stevens und Mario Adorf schildern, was sie bei der Zusammenarbeit mit "Wild Bunch"-Regisseur Sam Peckinpah erlebt haben, die Produzenten A. C. Lyles und Stanley Rubin erklären, warum ihre Western-Klassiker "Shane" und "Fluss ohne Wiederkehr" als "Edel-Western" Geschichte geschrieben haben. Zu den Höhepunkten zählt, wenn Kult-Regisseur Budd Boetticher im Ietzten Interview seines Lebens von seiner Western-Faszination und seiner Arbeit mit Randolph Scott berichtet. Der Film "Western Legenden - Made in Hollywood" untersucht den Mythos des amerikanischen Westerns, seine entscheidenden Entwicklungen und seine filmgeschichtlichen Höhepunkte. Er macht auch deutlich, wie sich der Mythos Western mit der jeweils aktuellen Geschichte Amerikas verändert und welche Rolle die Legenden des Westerns dabei spielten und spielen.