Die schüchterne Marie lebt mit den Eltern in einem kleinen dänischen Fischerdorf. Während die Mutter durch eine dubiose Krankheit an den Rollstuhl gefesselt ist und täglich Medizin schlucken muss, ist der Vater stets um das Wohl der Familie besorgt.

So nimmt die 16-jährige Marie zwecks Entlastung des Vaters einen Job in der ortsansässigen Fischfabrik an. Dort allerdings wird ihr übel mitgespielt. Zudem beobachtet sie seltsame Veränderungen an ihrem Körper: Ihr wachsen etwa Haare an den ungewöhnlichsten Stellen, ihre Knochen schmerzen und scheinen sich zu verändern und sie verfügt plötzlich über ungeahnte Kräfte.

Schließlich erkennt sie, dass ihre veränderungen wohl mit der Krankheit der Mutter zusammenhängen und sie möglicherweise die Tochter einer Werwölfin ist. Dann lassen erste mysteriöse Todesfälle nicht lange auf sich warten ...

Nur für schlichte Horrorgemüter

Und wieder ein kleiner, meist dilettantisch gemachter Horrorstreifen aus Skandinavien auf den Spuren des ebenso schlechten und hochgelobten "So finster die Nacht", der erstaunliche internationale Erfolge verbuchen konnte. Die Erzählstruktur ist allerdings genreüblich und kombiniert wie so oft das Erwachsenwerden mit einem Horrorthema (in diesem Falle erneut mit einer Werwolf-Geschichte).

Von einigen Kritikern als poetischer Arthouse-Horror hochstilisiert, taugt dieser Nonsens-Streifen jedoch nur für schlichte Horrorgemüter. Die Schauspieler versuchen hier vergeblich, noch etwas zu retten, denn gegen die blödsinnige Geschichte, die Wackelkamera, die schlechte Fotografie und die billige Ausstattung sind sie machtlos.