Franz Keller, Leutnant in einem österreichischen k.u.k.-Husaren-Regiment, hat nur ein Ziel vor Augen: Als strahlender Held zu Ruhm und Ehre zu kommen, um damit dem adeligen Vater seiner Angebeteten zu imponieren. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wittert er seine Chance. Von tolldreistem Übermut getrieben beschließt er, einen russischen Kosakengeneral auszuspionieren – womit er jedoch zunächst einmal eine Kette aberwitziger Abenteuer und Verwicklungen in Gang setzt...

Mit "Wie bitte werde ich ein Held" hat Bernard Borderie ("Die drei Musketiere: Haudegen der Königin", "Eddie geht aufs Ganze") eine ebenso turbulente wie frivole Abenteuerkomödie inszeniert. In einer Mischung aus Kriegsabenteuer und Genre-Parodie erzählt der Film eine Geschichte von falsch verstandenem Heldentum, Lust, Laster und Liebe. In der Hauptrolle glänzt Leonard Whiting ("Romeo und Julia") als linkischer Möchtegern-Held. Ebenfalls mit dabei: Curd Jürgens ("Des Teufels General") in einer wunderbar selbstironischen Rolle als lüsterner russischer General.