Eva Leitner strahlt vor Glück. Nach zehn Jahren Ehe werden sie und ihr Mann Johann sich endlich einmal zwei Wochen Urlaub in Italien gönnen. Nicht, dass Eva im wunderschönen Ski-Ort Ellmau unglücklich wäre, wo sie und Johann gemeinsam eine idyllisch gelegene Berghütte aufgebaut haben. Aber die Arbeit im Touristengewerbe bringt es mit sich, dass die beiden kaum Privatleben haben. Auch ihre Kinderlosigkeit nagt etwas an Eva. Als "Ersatz" kümmern sich die beiden um den elternlosen Florian, der ganz in ihrer Nähe bei seinem Großvater aufwächst. Ein Hubschraubergetöse lassen Eva und Maria, Johanns Mutter, aus ihrer Arbeit hochschrecken. Anita Egger, die Chefin der örtlichen Bergbahn AG, und Carlo Ambach, ein betuchter Geschäftsmann aus München, statten der Hütte ihren Besuch ab, um mit Johann ihr Hochzeitsfest zu besprechen. Eva gerät ins Grübeln; denn der Termin fällt mitten in die Urlaubswochen ... Das Tagesgeschäft lässt ein sofortiges klärendes Wort mit Johann jedoch nicht zu. Eva ahnt nicht, dass Johann aus finanzieller Sorge die Hochzeit angenommen hat. Mit seiner Beteiligung am Zubringerlift zu seiner Hütte hat er sich deutlich übernommen. Die Bank schreibt ihm bereits drohende Mahnbriefe ... Bevor er allerdings mit Eva darüber reden kann, ist diese verschwunden. In Verkennung der Situation glaubt sie sich von Johann verraten und fährt kurzerhand mit Carlo nach Venedig, wo ihre Schwester wohnt. Denn auch Carlo und Anita hatten heftigen Streit, der darin gipfelte, dass Anita die Verlobung löste. Die Sonne Italiens lässt das Gefühlsgemisch aus Wut, Frust und Trauer der beiden in einem anderen Licht erscheinen. Als Eva schließlich von Sehnsucht nach Johann getrieben, doch wieder nach Hause kommt, fallen sie sich glücklich in die Arme - und auch zwischen Anita und Carlo kommt es zu einem Happy End.