Alice ist eine junge Malerin, die kurz vor ihrem internationalen Durchbruch steht: Ihr Agent will sie zu einer Ausstellung in New York überreden. Alices ältere Schwester Elsa ist aus der Provinz zu ihr nach Paris geflüchtet, weil sie ihr eigenes Leben nicht mehr ertragen kann. Doch das Wiedersehen mit ihr bietet weniger Trost als Anlaß zu noch größerer Bitterkeit. Denn Alice hat all das, was Elsa verloren hat: Anerkennung als Malerin und einen Mann, der sie liebt. Schon bald sind Eifersucht und Neid stärker als die schwesterlichen Gefühle. Elsa beginnt, Alices Leben systematisch zu zerstören.

Die französische Regisseurin Diane Kurys drehte hier ein radikales, hervorragend gespieltes Psychogramm eines gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnisses. Diane Kurys debütierte 1977 mit dem Film "Die kleinen Pariserinnen". Später drehte sie Werke wie "Entre Nous" (1983), "A Man In Love" (1987) und "Nach der Liebe" (1992).