... und das Streben nach Glück

KINOSTART: 01.01.1970 • Dokumentarfilm • USA (1986)
Lesermeinung
Originaltitel
... and the Pursuit of Happiness
Produktionsdatum
1986
Produktionsland
USA
Im Jahr 1986 reiste Louis Malle mit kleinstem Team durch die USA, um Immigranten aus aller Welt nach ihren Hoffnungen, Erfahrungen und Enttäuschungen zu befragen. Es entstand ein Stück aufregend authentisches "cinéma direct", mit dem Malle sich nach zehn Jahren von den USA verabschiedete, um wieder in Europa zu arbeiten.Die USA sind immer noch Hoffnung, Ziel und Ausweg von Menschen, die in ihrer eigenen Heimat nicht existieren können - aus welchen Gründen auch immer. Amerika ist \i das klassische Einwanderungsland. Einwanderer, Flüchtlinge aus der Alten Welt haben Amerika erst zu dem gemacht, was es heute ist. Hier ist das "Streben nach persönlichem Glück" sogar in der Verfassung verankert. Auch heute noch strömen sie ins "gelobte Land", viele auf illegale Weise, um (über-)leben zu können, um sich eine Existenz aufzubauen, um ihr Glück zu machen, Erfolg zu haben. Lassen sie sich noch integrieren? Ist der "Schmelztiegel" noch aufnahmefähig, oder ist "das Boot schon voll"? Mit diesen Fragen machte sich Louis Malle auf den Weg, fuhr kreuz und quer durch die USA und befragte - als sein eigener Regisseur, Autor und Kameramann - Immigranten aus fünf Kontinenten. Wie schon in "Gottes eigenes Land" geht er mit der Methode des "cinéma direct" vor, holt die Menschen vor seine Kamera, befragt sie und kommentiert in einem weiteren Schritt das Aufgenommene. Er fand ein Kaleidoskop aus Bizarrem, Rührendem und Widersprüchlichem, das aus dem Zusammenprall der unterschiedlichsten Kulturen, Rassen, Traditionen und Religionen entsteht.Den Dokumentarfilmer Malle zeichnet "eine unerschöpfliche Neugier, die nie vorgetäuscht wirkt, und seine Bereitschaft, sich allerorten überraschen zu lassen, aus. Malle lässt uns Europäer einen Blick über den Rand des `melting pot' werfen und dabei zusehen, wie kulturelle Unterschiede einschmelzen und andere Legierungen entstehen. ... Er bezieht Stellung, ohne sich als Besserwisser aufzuspielen. Der Kommentar (von ihm selbst gesprochen) ist für einen Dokumentaristen eines der stärksten Machtmittel, das mißbraucht werden kann, um die Interviewten zu bevormunden, doch Malle widersteht dieser Versuchung konsequent" (Lars-Olav Beier, tip).

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