Ein illegaler pakistanischer Einwanderer findet Anfang der 60er Jahre Unterschlupf in einer nordenglischen Industriestadt, wo er zusammen mit 17 Landsleuten in einem Reihenhaus wohnt und sich als Schwarzarbeiter in einer Textilfabrik verdingt. Als der Hausälteste eine schwangere Frau einziehen lässt, droht die durch Religiosität und Solidarität gefestigte Gemeinschaft an einem Eifersuchtsdrama zu zerbrechen ...

Udayan Prasad, selbst Sohn pakistanischer Emigranten, liefert mit diesem Film einen gut gespielten, realistischen und mitunter auch äußerst anrührenden Blick auf die erste Immigrantengeneration. Schade nur, dass man sich bei der deutschen Synchronisation keine Mühe gegeben hat. So werden wunderbare Momente durch schlampige Arbeit einfach zunichte gemacht.

Foto: Kinowelt