"Geh nicht in den Wald", sagt der Vater, "da wohnt die böse Maus!" Geradezu eine Aufforderung für das Kind, sich heimlich in den Wald zu schleichen, während der Vater schläft. Was soll das schon sein - "eine böse Maus"? Tiefer und tiefer gerät das Grüffelchen in den dunklen Wald. Es spricht sich Mut zu und stapft neugierig voran. Spuren im Schnee führen es zur Schlange, zur Eule und zum Fuchs. "Es ist nicht die Maus", bedauert das Grüffelokind jedes Mal. Und als es fast nicht mehr dran glauben kann, die Maus zu finden, steht es vor einem kleinen braunen Tier. Nicht groß, nicht gefährlich, nicht böse. Gerade richtig zum Fressen ...

Nach der überaus gelungenen Verfilmung des erfolgreichen Kinderbuches "Der Grüffelo" von Julia Donaldson (illustriert von Axel Scheffler) ließ es sich Produzent Michael Rose ("Wallace & Gromit") nicht nehmen, eine weitere Geschichte in Auftrag zu geben. Nach dem Regieduo Jakob Schuh und Max Lang gingen diesmal Uwe Heidschötter und Johannes Weiland (ebenfalls aus Deutschland) ans Werk und schufen in liebevoller Animation einen ebenbürtigen Nachfolger, der ebenso charmant erneut vom Sieg der Kleinen erzählt.

Foto: ZDF/© Orange Eyes Ltd