Meine Schwestern

KINOSTART: 06.02.2014 • Drama • Deutschland (2013) • 90 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Meine Schwestern
Produktionsdatum
2013
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
90 Minuten
Regie
Kamera

Weil Linda schwer herzkrank ist und kurz vor einer schwierigen OP steht, will sie vorher ein paar schöne Tage mit ihren Schwestern verleben. Im Gegensatz zu Linda, die durch ihre Krankheit zur inneren Ruhe gefunden hat, steckt die jüngere Clara voller verdrängter Ängste und die ältere Katharina ist ein Kontrollfreak. Die gemeinsame Reise der Schwestern führt sie zunächst in jenes Nordsee-Dorf, in dem die Familie früher viele Urlaube verbrachte. Als es dann weiter nach Paris geht, nimmt die drei die Melancholie vollends gefangen - bis schließlich alte Konflikte aufbrechen ...

Und wieder melancholische Lebenstristesse aus Deutschland. Regisseur Lars Kraume (Frankfurt-"Tatort"-Folgen), mehrfacher Grimme-Preisträger mit "Dunckel" und "Guten Morgen, Herr Grothe", konnte zwar den Schauspielern gute Leistungen abringen, nervt darüberhinaus aber mit einer nahezu einschläfernden Trägheit im Erzählstil. Zudem sieht das Ganze in keiner Minute nach Kino aus. Schon mit seinem Kino-Versuch, der skurrilen Endzeit-Vision "Die kommenden Tage", kommerziell gescheitert, wird auch dieses Werk kaum ein großes Publikum finden bzw. begeistern. Man sollte endlich aufhören, Fernsehfilme mit aller Macht in den Kinos einsetzen zu wollen, nur um entsprechende Förderung abzuschöpfen!

Foto: Alamode

Darsteller
Angela Winkler
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Nina Kunzendorf bei der Premiere der Mini-Serie "Das Verschwinden".
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