In der düsteren Schattenwelt von "Stranger Things" kämpfte Joe Keery als Steve Harrington gegen abscheuliche Monster wie den Mind Flayer, den Demogorgon und Oberschurke Vecna. In "Cold Storage" bekommt er es jetzt mit einer ganz anderen Sorte Endgegner zu tun: ein fieser Pilz-Parasit, der jahrelang in irgendwelchen Lagerräumen vor sich hin gammelte und dann plötzlich für ultimatives Splatter-Chaos sorgt.
Ausgedacht hat sich die "Cold Storage"-Geschichte der renommierte Drehbuchautor David Koepp, der bereits bei zahlreichen Blockbuster-Produktionen wie "Jurassic Park", "Mission: Impossible", "Krieg der Welten" sowie zwei "Indiana Jones"-Filmen mitwirkte. Die Inszenierung übernahm der Brite Jonny Campbell. Der kann seinerseits noch keine großen Kino-Erfolge vorweisen ("Cold Storage" ist nach dem Sci-Fi-Klamauk "Alien Autopsy" von 2006 erst sein zweiter Film), arbeitete dafür aber schon an einigen bekannten TV-Serien ("Doctor Who", "Westworld"). Der "Cold Storage"-Cast wird in einer Nebenrolle von Hollywood-Promi Liam Neeson ergänzt.
Die Handlung startet in einem typisch amerikanischen Self-Storage-Lager (so wie manche sie vielleicht aus der Dokutainment-Serie "Storage Wars" kennen). Teacake (Joe Keery) und Naomi (Georgina Campbell) arbeiten hier – eigentlich ein total langweiliger Job, aber dann beginnt für die beiden Hauptfiguren die "wildeste Nachtschicht ihres Lebens". In den Lagerräumen bricht ein Pilz aus, der einst vom Militär gezüchtet wurde und jetzt Tiere sowie Menschen in eklige Zombie-Kreaturen mit explodierenden Köpfen verwandelt. Gelingt es Teacake und Naomi gemeinsam mit Anti-Bioterror-Agent Robert Quinn (Liam Neeson), die Welt vor dem Untergang zu bewahren?