"Vorhang auf für das Megaverse: 100 Jahre Mega-Minion-Geschichten, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden, je nach wirtschaftlicher Lage und Stimmungsschwankungen." – So stellte Kult-Komiker Steve Carell 2024 zum Kinostart von "Ich – Einfach unverbesserlich 4" ein neues XXL-Filmuniversum vor. 50 Produktionen in 100 Jahren seien geplant. Die Sache ist gewiss mehr Gag als irgendetwas sonst, eine Anspielung auf den Franchise-Irrsinn Hollywoods im typischen albernen Minions-Stil. Oder ist es doch mehr als nur ein Witz? Mit "Minions & Monster" (Start am Mittwoch, 1. Juli) steht jetzt jedenfalls das nächste Abenteuer von Kevin, Stuart und Co. an.
Die Minions trieben sich zwischen Dino-Zeit und Moderne schon in sämtlichen Epochen herum. Im inzwischen siebten Film aus dem "Ich – Einfach unverbesserlich"-Kosmos verschlägt es sie in die Goldenen 1920er-Jahre. In Hollywood wird in dieser Zeit viel Pionierarbeit geleistet, die Branche ist erfüllt von Kreativität und Innovationsgeist. Und auch die Minions haben eine, wie sie glauben, richtig gute Idee: Sie wollen einen großen Monsterfilm drehen.
Die Vision der gelben Chaoten ist klar: Es soll gebrüllt und getrampelt und alles kurz und klein gehauen werden. Was allerdings noch fehlt, ist ein geeignetes Monster. Der erste Versuch der Minions, mittels Zauberei ein passendes Ungetüm zu beschwören, scheitert kläglich. Dafür treffen sie auf diesem Wege ein Wesen, das sich in der Welt der Monster bestens auskennt und ihnen bei der Suche hilft. In der deutschen Fassung synchronisiert Bill Kaulitz den neuen Begleiter Goomi, ein überdrehtes grünliches Tentakel-Wesen (in weiteren Sprechrollen wirken auch Tom Kaulitz und Christoph Waltz mit). Inszeniert wurde "Minions & Monster" von Pierre Coffin (Drehbuch: Bryan Lynch), der auch schon 2010 bei "Ich – Einfach unverbesserlich" Regie führte.