Neustadt

KINOSTART: 18.02.2000 • Dokumentarfilm • Deutschland (2000) • 90 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Neustadt Stau - Stand der Dinge
Produktionsdatum
2000
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
90 Minuten
Regie
In "Stau - jetzt geht's los" porträtierte Thomas Heise 1992 Jugendliche aus Halle-Neustadt, die als rechtsradikal galten und sich selbst auch so definierten. Der Film ging der Frage nach, wer die Menschen hinter dieser ideologischen Festlegung sind. Die Fortsetzung "Neustadt Stau - der Stand der Dinge" will die Entwicklung der damaligen Jugendlichen und die ihrer Eltern durchschaubar machen - in ihrer Brüchigkeit, aber auch in ihrer Kontinuität. Der Film beobachtet nicht nur das "fremde rechte Wesen", sondern auch den vielfach fremden Alltag. Thomas Heise porträtiert neue Protagonisten und damals Beteiligte, von denen inzwischen viele die Öffentlichkeit scheuen, weil sie negative Erfahrungen mit Medien gemacht haben. Thomas Heise versucht, ihr tatsächliches Lebensumfeld zu zeigen. Einige möchten nicht in die rechte Ecke gestellt werden, viele machen Schwarzarbeit, andere arbeiten in leitender Position. Von den damals Beteiligten erklärten sich Konrad, jetzt wichtigste Figur der rechten Szene in Halle und Aktivist im "Freiheitlichen Volksbund", sowie Angehörige der Großfamilie Gleffe, die schon im letzten Film Hauptfiguren waren, zu Filmaufnahmen zu "Neustadt Stau - der Stand der Dinge" bereit. Im Anschluss spricht Dietrich Leder, Kunsthochschule für Medien, Köln, mit dem Autor Thoma Heise im 3sat-Studio über seine Filmarbeit.

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